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Kristin I. aus Köln
schrieb am 16.07.2019 - 13:14

Tolle Geschenkidee.
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Sternbild Stier

Sternbild Stier

Das Sternbild des Stier (lateinisch: Taurus) und ist zwischen 90° N bis 65° S sichtbar. Der Stier ist im Winter am Sternenhimmel über Mitteleuropa zu sehen. Der Stier ist ein Sternbild der Ekliptik, daher wandern die Sonne, der Mond und die Planeten durch das Sternbild und können den getauften Doppelstern teilweise verdecken. Der Stier gehört zu den klassischen 48 Sternbildern der Antike, die bereits von Ptolemäus 150 n Chr. erwähnt werden. Das Sternbild Stier steht am Himmel nördlich des auffälligen Orion, der ihn der Mythologie nach bezwungen hat. Seit 1990 steht die Sonne während der Sommersonnenwende im Sternbild Stier, vorher stand sie zu diesem Zeitpunkt in den Zwillingen. Der Stier gehört zu den ältesten Sternbildern und war bereits den früheren Hochkulturen bekannt.

Benachbarte Sternbilder sind das Sternbild Fuhrmann, Sternbild Perseus, Sternbild Widder, Sternbild Walfisch, Sternbild Eridanus, Sternbild Orion und Sternbild Zwillinge.2 Im Sternbild des Stier finden sich die Tauriden und die Beta-Tauriden. Mit dem Sternbild des Stier sind also viele Sternschnuppen am Firnament zu erwarten. Im Sternbild Stier gibt es 4 Sterne, die heller als 3 Mag sind. Der hellste Stern heißt Aldebaran.

Der Stier am Sternenhimmel

Sternbild Stier

Grafik: Das Sternbild des Stier am 01.11.2019 um 21:00 Uhr am Himmel über beim Blick Richtung Osten.Am 01.11.2019 fängt es in Dortmund morgens um 06:39 Uhr an zu dämmern. Um 07:13 Uhr geht dann die Sonne auf. Um 17:03 Uhr verschwindet die Sonne an diesem Novemberabend wieder hinter dem Horizont. Dunkel wird es in an diesem Freitag um 17:37 Uhr.

Geschichte und Mythologie des Sternbilds Stier

Seit der Jungsteinzeit und insbesondere seit der Antike werden einzelne helle Sterne am Himmel in Gruppen von etwa 5 bis 20 Sternen zusammengefasst und als visuelle Einheit betrachtet, der eine mythologische Figur, ein Tier oder ein Gegenstand zugeordnet wird. Als eines der ältesten Sternbilder ist er bereits den frühen Hochkulturen ein Begriff. Zum Beispiel kommt im Gilgamesch-Epos ein mythologischer Himmelsstier vor. Es gehört zu den 48 klassischen Sternbildern des Ptolemäus. Der Stierkopf, ein dreieckiger Sternhaufen, ist mit seinen langen Hörnern verbunden, die in Richtung des Orion Sternbildes gehen. Forscher gehen sogar davon aus, dass es bereits in den Höhlen des Lascaux zusammen mit dem Plejaden-Cluster dargestellt ist, die um das Jahr 15000 vor Christus existierten.

Die sterne haben die Menschheit schon immer interessiert. Schon die Völker der Jungsteinzeit haben sich daran gemacht helle Sterne am Himmelszelt in Gruppen von 5 bis 20 Gestirnen zusammen zu fassen und diese als sichtbare Einheit bezeichnet. Durch diese Einheiten von Gestirnen entstanden die allerersten Sternbilder. In den meisten Kulturkreisen werden diese einer mythologische Figur, einem Tier oder einem Gegenstand zugeordnet. Sternbilder halfen frühen Kulturen das Jahr in Jahreszeiten ein zu teilen. Man vermutet heute, dass Zeichnungen an den Höhlenwänden in der Höhle von Lascaux ein kompletter Tierkreis zeigen.
Die ersten heutigen Sternbilder, besonders die auch in der Astrologie benutzten Tierkreiszeichen, gehen auf die Hochkulturen am Nil und der Zivilisationen aus dem Land zwischen Euphrat und Tigris zurück. Die ersten Sternbilder des Tierkreises tauchen bereits vor über 5000 Jahren auf. Grundlage der heutigen Astrologie sind die zwölf Tierkreiszeichen der Ekliptik, die auf babylonischen Sternbilder basieren. Da sich die Sternbilder durch die die Präzession gegen die Tierkreiszeichen der Richtungsänderung der Erdachse um etwa 30 Grad verschoben haben, stimmen sie jedoch nicht mehr mit den heutigen Daten überein.

Historische Darstellung Sternbild Stier
Grafik: Historischer Stich des Sternbildes Stier von 1822
Wie bei den meisten Sternbildern hat auch der Stier mehrere Ursprungsmythen. In der griechischen Mythologie wurde der Taurus mit Zeus identifiziert, der sich in die Gestalt eines mächtigen weißen Stieres verwandelte, um Europa zu entführen, einer legendären phönizischen Königstochter. In großen Teilen der griechischen Mythologie ist oft nur der vordere Teil des Stieres abgebildet. Da hängt damit zusammen, dass bei der Entführung Europas der Taurus immer wieder im Meer abgetaucht ist. In einer anderen Überlieferung schickte Zeus einen Stier aus, um Europa zu entführen und sie nach Kreta zu bringen. Der Stier verliebte sich aber dort in Pasiphae, aus dessen Verbindung dann der Minotaurus hervorgegangen ist. Dadurch verärgert, bestrafte Poseidon den Stier und ließ ihn feuerspeiend auf der Insel herumlaufen, bis er schlussendlich von Herakles eingefangen und nach Griechenland zurückgebracht wurde. Auch dort verwüstete er das Festland solange, bis er in der Nähe von Marathon von Theseus getötet wurde. Schlussendlich gibt es noch die Überlieferung, in der der Stier mit Io gleichgesetzt wurde, einer Geliebten des Zeus. Damit Zeus Ehefra Hera keinen Verdacht schöpfte, verwandelte Zeus Io in Form einer Kuh. Doch auch in vielen anderen Kulturen wie im mesopotanischen Gilgamesch-Epos, bei den Sumeren oder den Ägyptern erfreut sich der Taurus größter Beliebtheit.

Weitere Informationen: www.echte-sterntaufe.de/sternbild-stier.html

Siehe auch: Sternenhimmel im Winter

Unsere Sterntaufen

Wir bieten sehr unterschiedliche Sterntaufen an. Alle Sterne haben mindestens eine Helligkeit von 5,5 mag und sind daher mit bloßem Auge am Himmel erkennbar. Speziell für Hochzeiten und Liebespaare bieten wir die Taufe von Doppelsternen an.

Aktueller Himmel über Wien

Alle Angaben für Wien (Austria)


Dämmerungsbeginn: 04:31 Uhr
Sonnenaufgang: 05:10 Uhr
Sonnenuntergang: 20:51 Uhr
Ende der Dämmerung: 21:30 Uhr

Die untenstehende Sternenkarte zeigt den Nachthimmel über Wien (Austria) am heutigen um 23:00 Uhr beim Blick Richtung Süden

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