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SEHR GUT
4.7 / 5.0 bei 2209 Kundenbewertungen

Kay G. aus Dresden
schrieb am 16.08.2019 - 12:34

sehr schnell und sehr schön.
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Sternbild Steinbock

Sternbild Steinbock

Das Sternbild des Steinbocks (lateinisch: Capricornus) und ist zwischen 62° N bis 90° S sichtbar. Der Steinbock ist im Sommer und im Herbst am Sternenhimmel über Mitteleuropa zu sehen. Der Steinbock ist ein Sternbild der Ekliptik, daher wandern die Sonne, der Mond und die Planeten durch das Sternbild und können den getauften Doppelstern teilweise verdecken. Der Steinbock gehört zu den klassischen 48 Sternbildern der Antike, die bereits von Ptolemäus 150 n Chr. erwähnt werden. Der Steinbock ist ein Sternbild zwischen dem Wassermann und dem Schützen. Im Altertum durchschritt die Sonne den tiefsten Punkt ihrer Bahn im Steinbock und markierte die Wintersonnenwende. Die geographische Breite von 23° 26' Süd wird heute noch Wendekreis des Steinbocks genannt, da auf diesem Breitengrad die Sonne zur Wintersonnenwende im Zenit steht.

Die folgenden Sternbilder grenzen an das Sternbild Steinbock: Sternbild Adler, Sternbild Schütze, Sternbild Mikroskop, Sternbild Südlicher Fisch und Sternbild Wassermann.1 Im Sternbild des Steinbocks zeigen sich die Alpha-Capricorniden. Es handelt sich dabei um eine Ansammlung von Meteoroiden, der haufenweise Sternschnuppen auf die Erde niedergehen lässt. In der Sternenkonstellation des Steinbocks gibt es 2 Sterne, die heller als 3 Mag sind. Deneb Algedi ist der hellste Stern in diesem Sternbild.

Der Steinbock am Nachthimmel

Sternbild Steinbock

Grafik: Das Sternbild des Steinbocks am 01.12.2019 um 23:00 Uhr am Himmel über beim Blick Richtung Südosten.Am 01.12.2019 fängt es in Frankfurt morgens um 07:23 Uhr an zu dämmern. Um 08:00 Uhr geht dann die Sonne auf. Die Sonne geht abends wieder um 16:27 Uhr unter. Dunkel wird es in an diesem Sonntag um 17:05 Uhr.

Geschichte und Mythologie des Sternbilds Steinbock

Seit der Jungsteinzeit und insbesondere seit der Antike werden einzelne helle Sterne am Himmel in Gruppen von etwa 5 bis 20 Sternen zusammengefasst und als visuelle Einheit betrachtet, der eine mythologische Figur, ein Tier oder ein Gegenstand zugeordnet wird. Solche Gruppen werden Sternbilder genannt und erleichtern die Orientierung am Sternhimmel. Das Sternbild Steinbock gehört zu einem der 88 modernen Sternkostellationen und wurde aber schon im 2. Jahrhundert durch den Astronomen Ptolemäus gelistet. Sein Sternbild grenzt unter anderem an das des Wassermannes und des Schützen. Zu Zeiten des Altertums markierte der Steinbock, als die Sonne dessen tiefsten Punkt schnitt, den Beginn der Wintersonnenwende. Tatsächlich hat sich der tiefste Punkt der Sonnenbahn aufgrund der Präzessionsbewegung der Erdachse in das Sternbild Schütze verschoben. Der Radiant des Meteorstroms der Alpha-Capricorniden befindet sich im Steinbock. Der Meteorstrom kann vom 15. Juli bis zum 11. September beobachtet werden, wobei das Maximum von 6 bis 14 Meteoren pro Stunde zwischen dem 1. und 2. August auftritt. Gut bekannt war das Sternbild bei den Kulturen der Sumerer und Babylonier. Erstere nannten sie Ziegenfisch, letztere bezeichneten das Sternbild als Ziegenfisch. Dies ist darauf zurückzuführen, dass in der Zeit, als die Einwohner das Sternenbild am Himmel betrachten konnten, die Zeit war, in der die Schwärme des Ziegenfisches zu fangen waren. Auch identifizierten sie dieses Sternbild als ein Symbol ihres Gottes Ea.

Es sind nicht nur Kosmologen, vom nächtlichen Sternenhimmel magisch angezogen werden. Bereits die Sippen des Mesolithikum haben sich daran versucht extrem helle Gestirne am Nachthimmel in Gruppen von etwa 5 bis 20 Gestirnen zusammen zu fassen und diese als visuelle Einheit betrachtet. Durch diese Einheiten von Gestirnen entstanden die Vorläufer unserer Sternbilder. Fast immer werden diese einer mythologische Figur, einem Tier oder einem Gegenstand benannt. Schon sehr früh waren die Menschen bestrebt sich anhand von bekannten Fixsternen zu orientieren.
Die ersten gesicherten Sternbilder, besonders die auch in der Astrologie benutzten Tierkreiszeichen, gehen auf die Hochkulturen am Nil und der Völker aus Mesopotamien zurück. Die zwölf Tierkreiszeichen, die auf die sumerische Sternbilder der Ekliptik zurückgehen, bilden eine der Grundlagen der Astrologie. Dank der kreiselnden Rotation der Erdachse sind die Tierkreiszeichen unterdessen um etwa 30° zu den jeweiligen Sternbildern verschoben.

Historische Darstellung Sternbild Steinbock
Grafik: Historischer Stich des Sternbildes Steinbock von 1782
In der griechischen Mythologie wird das Sternbild manchmal mit Amalthea identifiziert, der Ziege, die das Kind Zeus gesäugt hat, nachdem Zeus Mutter Rhea diesen gerettet hat, bevor ihr Sohn von seinen Vater Cronus verschlungen wurde. Auch wird der Steinbock manchmal mit Pan identifiziert, der Gott mit dem Kopf einer Ziege, der sich vor dem Monster Typhon gerettet hat, indem er in den Nil sprang und sich einen Fischschwanz gab und diesen ins Wasser tauchte. Später rettete er mit Hermes Zeus, der durch Typhon seine Sehnen verloren hatte. Nachdem der wiederhergestellte Zeus Typhon besiegte, wurde Pan zum Dank in Gestalt eines Ziegenfisches in den Himmel gesandt.

Sie auch: www.echte-sterntaufe.de/sternbild-steinbock.html

Lesen Sie auch: Sternenhimmel im Sommer Sternenhimmel im Herbst

Unsere Sterntaufen

Wir bieten sehr unterschiedliche Sterntaufen an. Alle Sterne haben mindestens eine Helligkeit von 5,5 mag und sind daher mit bloßem Auge am Himmel erkennbar. Speziell für Hochzeiten und Liebespaare bieten wir die Taufe von Doppelsternen an.

Aktueller Himmel über Wien

Alle Angaben für Wien (Austria)


Dämmerungsbeginn: 05:20 Uhr
Sonnenaufgang: 05:54 Uhr
Sonnenuntergang: 20:01 Uhr
Ende der Dämmerung: 20:35 Uhr

Die untenstehende Sternenkarte zeigt den Nachthimmel über Wien (Austria) am heutigen um 23:00 Uhr beim Blick Richtung Süden

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