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Sternbild Kleiner Bär

Sternbild Kleiner Bär

Das Sternbild des Kleinen Bären (lateinisch: Ursa Minor) und ist zwischen 90° N bis 10° S sichtbar. Der Kleiner Bär ist ganzjährig am Sternenhimmel über Mitteleuropa zu sehen. Der Kleiner Bär gehört zu den klassischen 48 Sternbildern der Antike, die bereits von Ptolemäus 150 n Chr. erwähnt werden. Der Kleine Bär ähnelt dem als Großen Wagen bezeichneten Teil des Großen Bären und wird daher auch als Kleiner Wagen bezeichnet. Sein Hauptstern Polaris, auch Nordpolarstern genannt, steht derzeit ziemlich genau in der Nähe des Himmelsnordpols, der nördlichen Verlängerung der Erdachse.

Die folgenden Sternbilder grenzen an das Sternbild Kleiner Bär: Sternbild Kepheus, Sternbild Giraffe und Sternbild Drache.1 Im Sternbild des Kleinen Bären finden sich die Ursiden. Es handelt sich dabei um einen Meteorstrom, der haufenweise Sternschnuppen auf die Erde stürzen lässt. Im Sternbild des Kleinen Bären gibt es 2 Sterne, die heller als 3 Mag sind. Polaris (Polarstern) ist der hellste Stern in diesem Sternbild.

Der Kleiner Bär am Sternenhimmel

Sternbild Kleiner Bär

Bild: Das Sternbild des Kleinen Bären am 01.08.2020 um 22:00 Uhr am Himmel über beim Blick Richtung Norden.Beginn der Morgendämmerung in Bochum am Samstag, dem 01. August 1970 ist um 05:15 Uhr. Sonnenaufgang ist an diesem Augustmorgen um 05:53 Uhr. Um 21:09 Uhr verschwindet die Sonne an diesem Augustabend wieder hinter dem Horizont. Dunkel wird es in an diesem Samstag um 21:47 Uhr.

Geschichte und Mythologie des Sternbilds Kleiner Bär

Seit der Jungsteinzeit und insbesondere seit der Antike werden einzelne helle Sterne am Himmel in Gruppen von etwa 5 bis 20 Sternen zusammengefasst und als visuelle Einheit betrachtet, der eine mythologische Figur, ein Tier oder ein Gegenstand zugeordnet wird. Solche Gruppen werden Sternbilder genannt und erleichtern die Orientierung am Sternhimmel. Sternbilder waren in vielen Kulturen ein Mittel zur Orientierung am Himmel und daher auch für die Seefahrt von Bedeutung. Während früher die genaue Form der Sternbilder teilweise der persönlichen Interpretation überlassen war, sind sie heute in ihrem Umfang klar definiert und dienen der örtlichen Zuordnung und Kartierung des Himmels. Im frühen Griechenland sah man in dem Sternbild die Hesperiden, Nymphen, die Äpfel bewachten, die ewige Jugend verliehen. Die Äpfel wurden durch die drei Deichselsterne des heutigen Großen Wagens symbolisiert. Einer anderen Deutung nach waren die Sterne Bestandteil des Sternbildes Drachen, und stellten dessen Flügel dar. Thales von Milet soll gemäß griechischer Überlieferung die Sterne um 600 v. Chr. erstmals als eigenständiges Sternbild in die Astronomie genannt haben. Zeitgenössische Quellen fehlen jedoch für diese Annahme. Möglicherweise übernahm er es von den Phöniziern, denen das Sternbild des Kleinen Bären als Orientierung diente, weshalb es in der Antike auch als Der Phönizier bekannt war.

Die Beobachtung der Gestirne ist kein neuer Trend. Spätestens seit Menschengedenken werden besonders helle Sterne am Himmelszelt in Gruppen von bis zu 20 Sternen zusammengefasst und als sichtbare Einheit betrachtet. Durch diese Zusammenfassungen von Sternen entstanden die Vorläufer unserer Sternbilder. Oftmals werden die Sternbilder einer mythologische Figur, einem Tier oder einem Gegenstand zugeordnet. Für die Bevölkerung zeigte das Erscheinen von Sternbilder wichtige Jagd, oder Erntezeiten an. Man vermutet heute, dass auf den Höhlenzeichnungen im Stiersaal der Höhle von Lascaux ein kompletter Tierkreis gezeigt wird.
Schon vor beinahe 6000 Jahren waren die ersten Sternbilder des Tierkreises bekannt. Die ersten gesicherten Sternbilder, besonders die auch in der Astrologie benutzten Tierkreiszeichen, gehen auf die Altägypter und der Völker aus Mesopotamien zurück. Grundlage der heutigen Astrologie sind die zwölf Tierkreiszeichen der Ekliptik, die auf sumerische Sternbilder basieren. Infolge der kreiselnden Rotation der Erdachse sind die Tierkreiszeichen inzwischen um etwa 30° zu den jeweiligen Sternbildern verschoben.

Historische Darstellung Sternbild Kleiner Bär
Bild: Darstellung des Sternbilds von Julius Schiller (1627)
In der klassischen griechischen Mythologie wird zum Ursprung des Kleinen Bären folgendes berichtet: Die Nymphe Kallisto wurde von Zeus vergewaltigt. Sie wurde schwanger und brachte einen Sohn zur Welt, den sie Arkas nannte. Hera, die eifersüchtige Gattin des Zeus, verwandelte Kallisto in einen Bären, der durch die Wälder ziehen musste. Jahre später traf Arkas bei der Jagd auf seine Mutter, ohne sie zu erkennen. Um den Mord an seiner Mutter zu verhindern, verwandelte Zeus Arkas ebenfalls in einen Bären. Er packte beide Bären an den Schwänzen und schleuderte sie in den Himmel – dadurch werden die übernatürlich langen Schwänze der Bären erklärt. Kallisto sehen wir als Großen Bären, Arkas als Kleinen Bären.

Sie auch: www.echte-sterntaufe.de/sternbild-kleiner-baer.html

Siehe auch: Sternenhimmel im Frühjahr Sternenhimmel im Sommer Sternenhimmel im Herbst Sternenhimmel im Winter

Unsere Sterntaufen

Wir bieten sehr unterschiedliche Sterntaufen an. Alle Sterne haben mindestens eine Helligkeit von 5,5 mag und sind daher mit bloßem Auge am Himmel erkennbar. Speziell für Hochzeiten und Liebespaare bieten wir die Taufe von Doppelsternen an.

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In 40 Tagen ist Heilig Abend
In 40 Tagen ist Heilig Abend. Wir bieten anlässlich des Weihnachtsfestes ein geniales Geschenkpaket. Taufen Sie einen besonders hellen Stern, der am Wehnachtsfest über ganz Nordeuropa zu sehen ist.

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Alle Angaben für Wien (Austria)

Dämmerungsbeginn: 06:24 Uhr
Sonnenaufgang: 06:58 Uhr
Sonnenuntergang: 16:19 Uhr
Ende der Dämmerung: 16:53 Uhr

Die untenstehende Sternenkarte zeigt den Nachthimmel über Wien (Austria) am heutigen um 23:00 Uhr beim Blick Richtung Süden

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