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Melissa O. aus Obernburg am Main
schrieb am 15.03.2019 - 12:49

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Sternbild Kleiner Bär

Sternbild Kleiner Bär

Das Sternbild des Kleinen Bären (lateinisch: Ursa Minor) und ist zwischen 90° N bis 10° S sichtbar. Der Kleiner Bär ist ganzjährig am Sternenhimmel über Mitteleuropa zu sehen. Der Kleiner Bär gehört zu den klassischen 48 Sternbildern der Antike, die bereits von Ptolemäus 150 n Chr. erwähnt werden. Der Kleine Bär ähnelt dem als Großen Wagen bezeichneten Teil des Großen Bären und wird daher auch als Kleiner Wagen bezeichnet. Sein Hauptstern Polaris, auch Nordpolarstern genannt, steht derzeit ziemlich genau in der Nähe des Himmelsnordpols, der nördlichen Verlängerung der Erdachse.

In direkter Nachbarschaft des Kleinen Bären liegen das Sternbild Kepheus, Sternbild Giraffe und Sternbild Drache.1 Im Sternbild des Kleinen Bären liegen die Ursiden. Es handelt sich dabei um einen Sternschnuppenschwarm, der zahlreiche Sternschnuppen auf die Erde fallen lässt. Im Sternbild des Kleinen Bären gibt es 2 Sterne, die eine Helligkeit von mehr als 3 Mag haben. Der hellste Stern heißt Polaris (Polarstern).

Der Kleiner Bär am Firmament

Sternbild Kleiner Bär

Foto: Das Sternbild des Kleinen Bären am 01.08.2019 um 22:00 Uhr am Himmel über beim Blick Richtung Norden.Beginn der Morgendämmerung in Kassel am Donnerstag, dem 01. August 1970 ist um 05:13 Uhr. Sonnenaufgang ist an diesem Augustmorgen um 05:52 Uhr. Sonnenuntergang an diesem Donnerstagabend ist um 21:10 Uhr. Dunkel wird es in an diesem Donnerstag um 21:49 Uhr.

Geschichte und Mythologie des Sternbilds Kleiner Bär

Seit der Jungsteinzeit und insbesondere seit der Antike werden einzelne helle Sterne am Himmel in Gruppen von etwa 5 bis 20 Sternen zusammengefasst und als visuelle Einheit betrachtet, der eine mythologische Figur, ein Tier oder ein Gegenstand zugeordnet wird. Solche Gruppen werden Sternbilder genannt und erleichtern die Orientierung am Sternhimmel. Sternbilder waren in vielen Kulturen ein Mittel zur Orientierung am Himmel und daher auch für die Seefahrt von Bedeutung. Während früher die genaue Form der Sternbilder teilweise der persönlichen Interpretation überlassen war, sind sie heute in ihrem Umfang klar definiert und dienen der örtlichen Zuordnung und Kartierung des Himmels. Im frühen Griechenland sah man in dem Sternbild die Hesperiden, Nymphen, die Äpfel bewachten, die ewige Jugend verliehen. Die Äpfel wurden durch die drei Deichselsterne des heutigen Großen Wagens symbolisiert. Einer anderen Deutung nach waren die Sterne Bestandteil des Sternbildes Drachen, und stellten dessen Flügel dar. Thales von Milet soll gemäß griechischer Überlieferung die Sterne um 600 v. Chr. erstmals als eigenständiges Sternbild in die Astronomie genannt haben. Zeitgenössische Quellen fehlen jedoch für diese Annahme. Möglicherweise übernahm er es von den Phöniziern, denen das Sternbild des Kleinen Bären als Orientierung diente, weshalb es in der Antike auch als Der Phönizier bekannt war.

Die sterne haben den Beobachter schon immer interessiert. Schon die Sippen der Altsteinzeit haben sich daran gemacht besonders helle Gestirne am Nachthimmel in Gruppen von mehreren Sternen zusammen zu fassen und diese als visuelle Einheit verstanden. Einheiten von Gestirnen werden als Sternbilder bezeichnet und erleichtern die Orientierung am Sternhimmel. Im Regelfall werden diese einer mythologische Figur, einem Tier oder einem Gegenstand zugeordnet. Sternbilder halfen Naturvölkern das Jahr in Jahreszeiten ein zu teilen. Archäologen gehen heute davon aus, dass auf den Höhlenbilder im Stiersaal der Höhle von Lascaux die Sterngruppe der Plejaden dargestellt wird.
Die bis zum heutigen Tag gebräuchlichen Sternbilder der Tierkreiszeichen stammen aus dem alten Ägypten und dem alten Babylon. Die zwölf Tierkreiszeichen, die auf die sumerische Sternbilder der Ekliptik zurückgehen, bilden eine der Grundlagen der Astrologie. Dank der kreiselnden Rotation der Erdachse sind die Tierkreiszeichen seitdem um etwa 30° zu den jeweiligen Sternbildern verschoben.

Historische Darstellung Sternbild Kleiner Bär
Foto: Darstellung des Sternbilds von Julius Schiller (1627)
In der klassischen griechischen Mythologie wird zum Ursprung des Kleinen Bären folgendes berichtet: Die Nymphe Kallisto wurde von Zeus vergewaltigt. Sie wurde schwanger und brachte einen Sohn zur Welt, den sie Arkas nannte. Hera, die eifersüchtige Gattin des Zeus, verwandelte Kallisto in einen Bären, der durch die Wälder ziehen musste. Jahre später traf Arkas bei der Jagd auf seine Mutter, ohne sie zu erkennen. Um den Mord an seiner Mutter zu verhindern, verwandelte Zeus Arkas ebenfalls in einen Bären. Er packte beide Bären an den Schwänzen und schleuderte sie in den Himmel – dadurch werden die übernatürlich langen Schwänze der Bären erklärt. Kallisto sehen wir als Großen Bären, Arkas als Kleinen Bären.

Quelle: www.echte-sterntaufe.de/sternbild-kleiner-baer.html

Andere Sternzeichen am Sternenhimmel dieser Jahreszeit: Sternenhimmel im Frühjahr Sternenhimmel im Sommer Sternenhimmel im Herbst Sternenhimmel im Winter

Unsere Sterntaufen

Wir bieten sehr unterschiedliche Sterntaufen an. Alle Sterne haben mindestens eine Helligkeit von 5,5 mag und sind daher mit bloßem Auge am Himmel erkennbar. Speziell für Hochzeiten und Liebespaare bieten wir die Taufe von Doppelsternen an.

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In 26 Tagen ist Ostern. Wir bieten anlässlich der Osterfeiertage ein einzigartiges Geschenkpaket. Taufen Sie einen besonders hellen Stern, der an Ostern über ganz Österreich funkelt.

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Aktueller Himmel über Wien

Alle Angaben für Wien (Austria)


Dämmerungsbeginn: 05:13 Uhr
Sonnenaufgang: 05:45 Uhr
Sonnenuntergang: 18:15 Uhr
Ende der Dämmerung: 18:47 Uhr

Die untenstehende Sternenkarte zeigt den Nachthimmel über Wien (Austria) am heutigen um 23:00 Uhr beim Blick Richtung Süden

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